Ausgabe 1/2020

Work-Life-Balance: Einklang von Arbeits- und Privatleben

Work-Life-Balance: Einklang von Berufs- und Privatleben

Viele Arbeitnehmer streben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Job und Freizeit an. Wer dauerhaft zu viel arbeitet und sich keinen Ausgleich zum Berufsleben schafft, gefährdet sogar seine Gesundheit. Wenn Sie zu denen gehören, die sich schwertun, eine Grenze zu ziehen, haben wir ein paar Tipps für Sie.

Dem Begriff „Work-Life-Balance“ liegt die Annahme zugrunde, dass der Mensch langfristig nur gesund und glücklich bleibt, wenn es ihm gelingt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Job und Privatleben herzustellen. Unter Balance verstehen wir in dem Fall allerdings keine zeitliche Eins-zu-eins-Aufteilung, sondern eher, dass weder die beruflichen noch die privaten Interessen zu kurz kommen. Einfacher gesagt als getan! Denn welchen Termin verschieben Sie im Zweifel eher: ein spontan angesetztes Meeting oder die Essensverabredung mit dem Partner?

Die meisten Menschen arbeiten gerne, wenn ihnen ihre Aufgabe Spaß macht, die Kollegen ganz umgänglich sind, sie gut davon leben können und darüber hinaus ihr Privatleben nicht zu kurz kommt. Das sind alles Faktoren, die maßgeblich zu einem gesunden und zufriedenen Leben beitragen – ebenso wie eine erfüllende berufliche Aufgabe. Da stellt sich natürlich die Frage: Wofür arbeite ich? Ist es mir wichtig, dass ich genügend Geld verdiene, um mein Leben und meine Familie finanzieren zu können? Oder steht für mich die Sinnhaftigkeit meiner Aufgabe oder meine Selbstverwirklichung an erster Stelle?

Durch die Digitalisierung hat sich unser Arbeitsleben sehr verändert. Viele Prozesse lassen sich schneller und unkomplizierter abwickeln. Allerdings sind wir durch die moderne Technik auch fast ständig erreichbar, und die Grenzen zwischen privater und beruflicher Zeit verschwimmen. Besonders Selbstständigen fällt diese Trennung häufig schwer. Wer sich im Job allerdings völlig aufopfert und sein soziales Umfeld mit Familie, Freunden und Hobbys vernachlässigt, erhält irgendwann die Quittung. Körperliche und psychische Beeinträchtigungen sind häufig die gesundheitlichen Folgen.

Fühlen Sie sich gerade angesprochen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Sie:

 

7 Tipps für eine gesunde Work-Life-Balance

  • Setzen Sie private und berufliche Termine gleich.

Treffen Sie sich nicht nur mit Familie und Freunden, wenn der Job es gerade zulässt. Planen Sie berufliche und private Termine fest ein. So entstehen auch keine Schuldgefühle gegenüber Ihrem privaten Umfeld.

  • Legen Sie ein Zeitlimit fest.

Generell arbeiten wir effizienter, wenn wir uns vorher bewusst ein Zeitlimit setzen. Damit strukturieren wir unseren Arbeitsalltag besser und können besser abschätzen, ob wir im Zeitplan sind.

  • Fangen Sie mit der größten Aufgabe an.

Starten Sie mit der umfangreichsten Aufgabe. Erfahrungsgemäß können gerade bei umfangreichen Aufgaben unvorhergesehene Ereignisse eintreten, auf die Sie dann schneller reagieren können.

  • Setzen Sie bewusst Pausen.

Nehmen Sie sich kurze Auszeiten und nehmen Sie Pausen auch wirklich wahr. Das bedeutet: Seien Sie in dieser Zeit nicht erreichbar und atmen Sie durch.

  • Schaffen Sie einen gesunden Ausgleich.

Nutzen Sie Ihre freie Zeit auch als Freizeit. Ob Sport oder Entspannung: Beschäftigen Sie sich mit Dingen, die Ihnen Spaß machen. Und auch Nichtstun ist zwischendurch wichtig. Scheuen Sie sich nicht davor, „Leerzeiten“ im Kalender einzutragen.

  • Betrachten Sie Nein-Sagen als Option.

Ziehen Sie bewusst Grenzen. Ein Nein kommt einem deutlich schwerer über die Lippen als ein Ja, aber das lässt sich trainieren. Gleichzeitig priorisieren Sie dadurch auch Ihre Arbeit.

Das alles mag utopisch klingen, wenn sich das Arbeitspensum häufig nur durch Überstunden bewältigen lässt. Sicherlich lassen sich die Tipps nicht immer alle sofort in der Praxis umsetzen. Aber es lohnt sich – gerade wenn es wieder besonders stressig ist –, sie sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

 

 

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß