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Selbst getragene Tankkosten bei der 1-%-Regelung

Es gibt gute Nachrichten für alle, die die Tankkosten ihres Dienstwagens selbst tragen: Der Bundesfinanzhof (BFH) hat abweichend von seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass Kfz-Kosten, die der Arbeitnehmer selbst trägt, den geldwerten Vorteil aus der Nutzungsüberlassung auch bei der 1-%-Regelung mindern.

In dem verhandelten Fall hatte ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen betrieblichen Pkw zur dienstlichen und privaten Nutzung überlassen. Sämtliche Benzinkosten trug der Arbeitnehmer (5.600,00 € im Jahr). Der geldwerte Vorteil, den der Arbeitnehmer aus der Kfz-Überlassung versteuern muss, wurde nach der pauschalen 1-%-Methode vom Bruttolistenpreis des Fahrzeugs ermittelt (1 % × 52.300 € = 523,00 € monatlich bzw. 6.276,00 € im Jahr). In seiner Einkommensteuererklärung machte der Arbeitnehmer die Benzinkosten als Werbungskosten geltend. Diesen Werbungskostenabzug ließen allerdings weder das Finanzamt noch das Finanzgericht zu.

Der BFH entschied jedoch zugunsten des Arbeitnehmers:

Das Gesetz geht sowohl bei der 1-%-Regelung als auch bei der Fahrtenbuchmethode davon aus, dass der Arbeitgeber mit der Kfz-Überlassung sämtliche Kfz-Kosten trägt. Ist das nicht der Fall, weil der Arbeitnehmer selbst einen Teil der Kosten trägt, ist Letzterer insoweit nicht bereichert.

Die Kosten, die der Arbeitnehmer selbst trägt, mindern daher den Vorteil aus der Nutzungsüberlassung. Dieser Vorteil besteht somit lediglich in der Differenz zwischen dem Wert der Nutzungsüberlassung und den vom Arbeitnehmer gezahlten Kosten. Im Urteilsfall ergab sich für den Arbeitnehmer folgender geldwerter Vorteil:

pauschaler geldwerter Vorteil (1 % × 52.300,00 € × 12 Monate)    6.276,00 €
abzgl. selbst getragene Benzinkosten  – 5.600,00 €
verbleibender steuerpflichtiger Vorteil    676,00 €

Für den Fall, dass die Eigenleistungen des Arbeitnehmers den privaten Nutzungsvorteil übersteigen, führt der übersteigende Betrag weder zu negativem Arbeitslohn noch zu Werbungskosten. Der geldwerte Vorteil bemisst sich dann mit 0 € (kein geldwerter Nachteil).

 

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