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ADS im Gespräch in Dortmund - Mindestlohn als Herausforderung

Fünfter Veranstaltungsblock der ADS-Zweigniederlassung Dortmund am 27.08.2014 und 28.08.2014.

Bereits zum fünften Mal fand Ende August 2014 die Veranstaltungsreihe "ADS im Gespräch" mit ihren zwei Gruppen in Dortmund statt. Die Referenten Frank Pieper und Nadine Steinrötter, ADS-Spezialisten aus der betrieblichen Beratung, informierten dieses Mal über die Themen "Die Frische- bzw. Bedienungsabteilung! Das unbekannte Wesen?" sowie über das Thema Mindestlohn.

Der Mindestlohn von 8,50 € brutto tritt ab Anfang 2015 in Kraft. Die Arbeitszeit für zum Beispiel eine 450 € Kraft kann sich dadurch auf 52 Std. im Monat verringern. Dies kann dazu führen, dass mehr Personal benötigt wird, um die anfallende Arbeit zu erledigen. Auch die gesetzlich geregelte Pausenzeit wurde bei ADS im Gespräch erörtert: Nach 6 Stunden geleisteter Arbeit ist eine Pause von 30 Minuten einzuhalten. Wird der Mitarbeiter jedoch in den ersten 14 Minuten aus der Pause geholt, beginnt sie erneut mit 30 Minuten.

Neben dem Thema Mindestlohn gaben die Referenten zudem einen Einblick in die Entwicklung der Bedienabteilung. Die Inventurauswertungen der letzten Inventuren haben Schwachpunkte im Bedienbereich offengelegt. Inventurdifferenzen im Wurstbereich sind bei vielen Mandanten zu finden. Um Ursachen hierfür zu finden, sollte folgende Frage geklärt werden: Wo beginnen Inventurdifferenzen und wo hören sie auf?

Der Wareneingang in der Bedienabteilung ist die erste Station, bei der etwas "schieflaufen" kann. Der Fleisch- bzw. Wurst-Lieferant sollte nicht alleine und ohne Kontrolle das Fleisch bzw. die Wurst alleine einräumen dürfen, sodass der Mitarbeiter nur noch den Lieferschein unterschreiben muss. Natürlich kann es vorkommen, dass die Anlieferung zu einer Zeit geschieht, zu der kein weiterer Mitarbeiter Zeit hat, die Ware anzunehmen und das Einräumen selber vorzunehmen. Sollte dies häufiger der Fall sein, ist es sinnvoll, mit dem Lieferanten eine Zeit zu vereinbaren, in welcher der Bedienbereich gut besetzt ist.

Eine weitere Ursache für Inventurdifferenzen in den Warengruppen Fleisch und Wurst könnte auch die falsche Belastung sein. Bei der Veredelung von Fleisch wird die Ware in "Fleisch" belastet, der Umsatz aber dann in "Wurst" gebucht. Einen kleinen Teil zu den Inventurdifferenzen könnte auch die Aktion der Mettwürstchen beitragen. Um die Differenzen in den Inventurergebnissen im Fleisch/Wurst Bereich zu vermeiden, ist es nötig, regelmäßig Kontrollen durchzuführen. Eine Möglichkeit Differenzen schon zu Beginn zu vermeiden, ist nicht nur das Zählen, sondern auch das Wiegen der angelieferten Waren. Denn es kann durchaus sein, das bei einem Lieferanten das Gewicht auf dem Lieferschein nicht mit dem tatsächlichen Gewicht der Ware übereinstimmt.

Wir freuen uns, Sie auch beim nächsten Mal wieder bei "ADS im Gespräch" begrüßen zu dürfen. Bis bald in Dortmund!