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  • Köln

Die Flutkatastrophe und ihre Folgen

Viele freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen weiterhin die Betroffenen vor Ort

Die meisten von uns kennen die Bilder nur aus dem Fernsehen, aber auch einige Mitarbeiter und Mandanten von uns sind direkt von den Folgen betroffen. Unsere Kollegin Monika Hain, vom Kölner Standort, ist zusammen mit ihrem Mann vor Ort im Katastrophengebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler-Heimersheim gewesen und schildert ihre persönlichen Eindrücke. Sie hat viele Menschen getroffen, die seit Wochen in der Region helfen. Gleichzeitig konnte sie feststellen, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Bewohnerinnen und Bewohner in so etwas wie einen Alltag zurückkehren können.

„Durch eine private Flutopfer-Soforthilfe habe ich über den DVS Bezirksverband Köln Kontakt zum Katastrophengebiet Bad Neuen-Ahrweiler-Heimersheim. Für den DVS Bezirksverband Köln arbeite ich seit 2011 auf geringfügiger Basis. Bereits am 08.08.2021 durfte ich persönlich eine Spende

im Auftrag des ehrenamtlichen Vorstandes des DVS Bezirksverbandes Köln an diese private Initiative "Wir helfen Heimersheim" von Herrn Braun überreichen.

Gemeinsam mit meinem Mann bin ich am Samstag den 21.08.2021 wieder vor Ort gewesen. Und auch 5 Wochen und 3 Tage nach der Unwetterkatastrophe liegt der "Geruch von Schlamm" immer noch in der Luft. Auch wenn der Aufbau noch sehr, sehr lange dauern wird, machen die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer Mut. Durch den persönlichen Kontakt mit den Betroffenen, die oftmals in Tränen ausbrechen, wenn sie das Erlebte schildern, sind mein Mann und ich tief bewegt.  Die ehrenamtliche Hilfe, die sofort und niedrigschwellig von engagierten Bürgern und besonders von vielen jungen Menschen angeboten wird, ist so enorm wichtig für die Betroffenen. 

Eine Frau, die nah am Katastrophengebiet wohnt und die ich kennenlernen durfte, hat beispielweise sofort angefangen Sachspenden von Firmen zu sammeln und so ein richtiges Netzwerk aufgebaut. Was mich auch beeindruckt hat, ist ihre Idee als Alternative für Dixi-Toiletten. Sie hat einfach eine große Anzahl von Eimern mit Deckeln, Katzenstreu, Katzentoiletten-Schaufeln, Müllbeutel und Urinflaschen mit dem eigenen PKW ins Gebiet gebracht.

Auch wenn die Bilder aus dem Fernsehen immer mehr verschwinden, bedeutet es nicht, dass in den betroffenen Regionen wieder alles in Ordnung ist. Das wird noch Jahre dauern. Es ist allerdings beruhigend zu wissen, dass so viele Menschen helfen. Stellvertretend für die engagierte Jugend habe ich die Bilder von Lena H. und Rahel H. beigefügt, die einen ganzen Tag lang diese riesige Halle vom Schlamm befreit haben.“

Mittlerweile ist die Hoffnung groß, dass die zahlreichen Spendengelder endlich über die Kommunen an die Betroffenen verteilt werden können. Weitere Informationen