• Allgemein

Elektronische Übermittlung von Steuererklärungen

Frau in einer Bilbliothek

©Frank Boston

Ab 2012 ist die gesetzliche Verpflichtung, Steuerdaten elektronisch ans Finanzamt zu übermitteln, erheblich erweitert worden. Bisher waren nur Unternehmer und Arbeitgeber verpflichtet, ihre Steueranmeldungen elektronisch zu übermitteln. Nun sind außerdem viele Jahressteuererklärungen für das Besteuerungsjahr 2011 und nachfolgende Jahre elektronisch abzugeben.

Hinsichtlich der Einkommensteuererklärung sind alle Bürger, die Gewinneinkünfte erzielen, ab der Einkommensteuererklärung 2011 zur elektronischen Abgabe verpflichtet. Hierunter fallen Land- und Forstwirte, Gewerbetreibende und selbstständig Tätige.

Unternehmer und Körperschaften haben nun auch für die Bereiche Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer ihre Jahreserklärungen elektronisch zu übermitteln. Gleiches gilt für Feststellungserklärungen. Im Unterschied zur Einkommensteuererklärung sind diese Erklärungen authentifiziert zu übermitteln. Die hierzu erforderliche Registrierung für Unternehmen und Organisationen wurde inzwischen vereinfacht.

Für Unterlagen zur Gewinnermittlung gilt Folgendes:

Die Anlage EÜR (Einnahmeüberschussrechnung) ist bereits für das Jahr 2011 mit der Jahressteuererklärung elektronisch zu übermitteln. Für Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen gilt diese Verpflichtung erst ein Jahr später, also für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen. Die Finanzverwaltung beanstandet allerdings nicht, wenn die Unternehmen für 2012 noch Papierbilanzen versenden. Zwingend sind die Daten aber für das Wirtschaftsjahr 2013 elektronisch zu melden; die erste Datenlieferung erfolgt dann also im Jahr 2014.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß