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Ferienjobs sind meist steuerfrei

Die Sommer- und Semesterferien sind für viele Schülerinnen, Schüler und Studierende die schönste Zeit im Jahr. Urlaub, Erholung und Freunde treffen stehen auf dem Programm. Viele nutzen die freie Zeit aber auch dazu, ihr Taschengeld aufzubessern.

Aufwendige Formalitäten müssen die Ferienjobber dabei in der Regel ebenso wenig befürchten wie hohe steuerliche Abzüge vom Lohn. Die allermeisten Ferienjobber zahlen letztlich überhaupt keine Steuern.

Sie müssen ihrem Arbeitgeber grundsätzlich ihre Steuer-Identifikationsnummer und ihr Geburtsdatum mitteilen und angeben, ob es sich um das erste Beschäftigungsverhältnis handelt. Anhand dieser Angaben kann der Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale, zum Beispiel Steuerklasse und Religion, elektronisch abrufen. Eine Lohnsteuerkarte oder eine Papierbescheinigung des Finanzamts ist bereits seit einigen Jahren nicht mehr erforderlich.

Behält der Arbeitgeber zu viel Lohnsteuer ein, können sich die Ferienjobber diese nach Ablauf des Kalenderjahres mit einer Einkommensteuererklärung vom Finanzamt zurückholen. Bei einem Bruttoarbeitslohn von bis zu 11.415 € im Jahr 2015 fällt zum Beispiel in der Steuerklasse I, also für Ledige, gar keine Lohnsteuer an.

Unabhängig davon kann der Arbeitgeber wie bisher in bestimmten Fällen, etwa bei 450-Euro-Jobs, die Lohnsteuer pauschal versteuern und diese für den Ferienjobber übernehmen. Es ist sinnvoll, die unterschiedlichen Besteuerungsmöglichkeiten in einem Gespräch mit dem Arbeitgeber vorab zu klären.

Weitere Informationen und Einzelheiten können Sie den Broschüren „Steuertipps für Schülerinnen, Schüler und Studierende“ und „Steuertipps für alle Steuerzahlenden“ vom Finanzministerium Nordrhein-Westfalen entnehmen.

Sie finden diese Broschüren auch in unserem Download-Bereich.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß