Fragen und Antworten zur Obergrenze für Bargeldzahlungen

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In einem Fragen-Antwort-Katalog beantwortet das Bundesministerium für Finanzen (BMF) Fragen zur Obergrenze für Zahlungen mit Bargeld.

Soll das Bargeld abgeschafft werden?

Nein. Das Bargeld wird nicht abgeschafft. Jeder darf auch in Zukunft über soviel Bargeld verfügen, wie er möchte.

Warum sollen Barzahlungen dann begrenzt werden?

Der weit überwiegende Anteil an Bargeldgeschäften spielt sich unterhalb der diskutierten Schwellen ab. Im Alltag spielt deshalb eine solche Begrenzung keine spürbare Rolle. Eine Zahlungsgrenze zielt auf eine sehr kleine Zahl von Transaktionen. Unter diesen Transaktionen ist allerdings - aller Erfahrung nach - der Anteil von Transaktionen mit kriminellem Hintergrund überproportional hoch. Dagegen müssen wir einschreiten.

Wer ist davon potentiell betroffen?

Die diskutierten Regelungen betreffen keine alltäglichen Transaktionen zwischen Privatleuten, sondern mit Gewerbetreibenden. Es geht also um Zahlungen, die gewerblichen Charakter haben. Solche Beschränkungen gibt es in zahlreichen europäischen Ländern, beispielsweise in Frankreich in Höhe von 1000 Euro.

Warum wird jetzt darüber diskutiert?

Nach den Anschlägen in Paris müssen wir uns erneut mit der Frage beschäftigen, wie wir Terroristen die Geldströme abschneiden können. Dazu bedarf es eines ganzen Bündels von Maßnahmen, z.B. ein restriktiver Umgang mit Prepaid-Geldkarten. In diesem Zusammenhang wird auch über eine Grenze für Transaktionen mit Bargeld gesprochen.

Bis wann ist mit europäischen Beschlüssen zu rechnen?

Es geht jetzt zunächst darum, dass wir uns mit unseren europäischen Partnern abstimmen. Die Diskussion darüber hat jetzt begonnen. Europa darf in dieser Hinsicht kein Flickenteppich bleiben. Dies würde am Ende nur dazu führen, dass Deutschland zunehmend Zielland krimineller Finanztransaktionen mit Bargeld wird. Dem wollen wir entgegentreten.

Den originalen Fragen-und-Antworten Katalog finden Sie auf den Internetseiten des BMF.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

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Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

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