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Gartenarbeiten vom Finanzamt finanziert

blaue Kugeln mit Hand

©Thorsten Schmitt

Die Pflege und Umgestaltung des eigenen selbstgenutzten Gartens sind grundsätzlich steuerlich berücksichtigungsfähig. Zu unterscheiden ist dabei, ob es sich um eine sogenannte Handwerkerleistung oder um eine haushaltsnahe Dienstleistung handelt.

Der Abzugsbetrag für Handwerkerleistungen (Dienstleistung ohne Material), der auf die Einkommensteuerschuld angerechnet wird, beträgt 20 % der Aufwendungen des Steuerpflichtigen (höchstens aber 1.200,00 € pro Jahr). Dazu gehören Maßnahmen der Gartengestaltung, da sie eine einmalige Angelegenheit darstellen. Hiervon zu unterscheiden sind laufende Gartenpflegearbeiten, also z. B. Rasenmähen oder Hecke schneiden. Für diese haushaltsnahe Dienstleistungen können 20 % der Aufwendungen (höchstens aber 4.000,00 € pro Jahr) von der Einkommensteuer abgezogen werden.

Die Förderung für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen beschränkt sich auf Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten inklusive Mehrwertsteuer. Materialkosten inklusive der darauf entfallenden Mehrwertsteuer sind nicht begünstigt, es sei denn, es handelt sich um geringwertige Verbrauchsmaterialien (z. B. Abdeckplane etc.), die nicht gesondert in Rechnung gestellt werden. Die Rechnung muss also Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten getrennt vom Material aufführen.

Die Dienstleistung muss immer per Überweisung bezahlt werden, niemals bar gegen Quittung. Andernfalls kommt ein Abzug nicht in Betracht. Die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen wird auch für Erd- und Pflanzarbeiten im Garten eines selbstbewohnten Hauses gewährt, wenn der Garten neu angelegt oder ein naturbelassener Garten umgestaltet wird.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß