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Kosten für die doppelte Haushaltsführung ab 2014

Wer weit entfernt von seinem Hauptwohnsitz arbeitet, benötigt am Beschäftigungsort nicht nur eine Unterkunft für sich, sondern häufig auch für den Pkw. Bislang ließ sich die Stellplatz- bzw. Garagenmiete – sofern die Anmietung notwendig war, etwa um das Fahrzeug zu schützen – unbegrenzt als Werbungskosten angeben. Dies ist nun nicht mehr möglich: Seit 2014 muss diese Miete in die Gesamtkosten der Zweitwohnung eingerechnet werden. Damit unterliegt sie auch der neuen monatlichen Höchstgrenze von 1.000,00 €. Bis zu dieser Grenze dürfen Unterkunftskosten einer doppelten Haushaltsführung ab dem Veranlagungszeitraum 2014 höchstens abgezogen werden.

Die Einrechnung in die 1.000,00-€-Grenze wirkt sich für Sie allerdings nur dann nachteilig aus, wenn Sie mit Ihren übrigen Zweitwohnungskosten – Miete, Betriebskosten, Rundfunkbeitrag etc. – diese Grenze bereits erreichen.

Liegen Ihre Kosten für die Zweitwohnung nah an der 1.000,00-€-Grenze, bietet die Finanzverwaltung eine steuerzahlerfreundliche Regelung an: 

Sofern die 1.000,00-€-Grenze in einem Monat aufgrund zu geringer Kosten nicht komplett ausgeschöpft werden kann, darf das ungenutzte Abzugspotenzial in einen anderen Monat desselben Jahres übertragen werden.

Beispiel:

Arbeitnehmer A zahlt in den Monaten Januar bis Juni 2014 monatlich Zweitwohnungskosten i. H. v. 940,00 €, von Juli bis Dezember belaufen sich die Kosten auf 1.050,00 €.

Damit hat sich A in den ersten 6 Monaten des Jahres 2014 ein nicht ausgeschöpftes Abzugspotenzial von 360,00 € „angespart“ (60,00 € x 6). Dieses kann er in den Folgemonaten nutzen. Für Juli bis Dezember kann A also auch die 50,00 € abziehen, die über die 1.000,00-€-Grenze hinausgehen. So wird letztlich ein steuerlicher Komplettabzug der Kosten erreicht.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß