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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – immer noch keine Einigung beim Jahressteuergesetz

graue Wand

Eigentlich sind wir es gewohnt, dass Ende des Jahres noch ein Fülle von Gesetzen verabschiedet werden. Hierzu gehört eigentlich immer ein Jahressteuergesetz. Im Jahr 2012 kam das Jahressteuergesetz für das Jahr 2013 aber nicht mehr zustande. Bundesrat und Bundestag sind sich nicht einig geworden. Auch die Anrufung des Vermittlungsausschusses hat keine Änderung gebracht, da der Bundesrat ihm erwartungsgemäß nicht zugestimmt hat. Daher können die unter anderem mit dem Jahressteuergesetz geplanten Neuerungen, wie etwa zur steuerlichen Bewertung von Dienstwagen mit Elektroantrieb oder insbesondere zur gestreckten Einführung von ELStAM noch nicht greifen. Diese sollen jetzt in andere Gesetze übernommen werden. Für die ELStAM- Einführung gilt bis dahin das BMF- Schreiben vom 19.12.2012 als Rechtsrundlage weiter. ELStAM kann also eingeführt werden. Der Zankapfel zwischen den Beteiligten bleibt die steuerliche Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften und die Besteuerung von Streubesitz.

Demgegenüber ist die Reform des Reisekostenrechts beschlossene Sache. Die Änderungen sollen zum 01.01.2014 in Kraft treten. Unter anderem sind für Fahrten zur Arbeitsstätte bei mehreren Tätigkeitsorten einheitlichere Regelungen hinsichtlich des Werbungskostenabzugs und der Dienstwagenbesteuerung beschlossen worden. Auch die Ermittlung der Kosten für die doppelte Haushaltsführung wird einfacher.

Außerdem wird der Grundfreibetrag in zwei Schritten angehoben Rückwirkend zum Jahresanfang wird dieser um 126,00 € auf 8.130,00 € angehoben. Ab Januar 2014 erfolgt eine weitere Erhöhung auf 8.354,00 €. In Kürze erfolgt daher ein Neuberechnung der Lohnabrechnungen. Jedoch ist nicht davon auszugehen, dass sich die Erhöhung signifikant bei den Arbeitnehmern auswirkt.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standortorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


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