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Die Weihnachtsfeier und die Steuer

Damit die Freude an einer betrieblichen Weihnachtsfeier nicht durch anfallende Lohnsteuer und Sozialabgaben getrübt wird, sind folgende steuerliche Vorschriften zu beachten:

Die betrieblichen Ausgaben bleiben nur steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn der Betrag von 110,00 € pro Mitarbeiter um keinen Cent überschritten wird. Ansonsten wird für den gesamten Betrag Lohnsteuer und Sozialversicherung fällig.

Damit die Weihnachtsfeier als Betriebsausgabe anerkannt wird, muss sie allen Mitarbeitern offenstehen. Ob auch wirklich alle teilnehmen, spielt keine Rolle. Zudem sind im Jahr nur maximal zwei Betriebsveranstaltungen steuerlich begünstigt.

In die 110,00 € werden alle Ausgaben eingerechnet, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstehen: Speisen, Getränke, Übernachtungskosten, die Transportkosten für An- und Abreise sowie Eintrittskarten.

Werden Angehörige und Kinder zur Weihnachtsfeier eingeladen, sind die Kosten, die auf die Angehörigen entfallen, dem jeweiligen Mitarbeiter zuzurechnen. Das steuerlich anerkannte Budget pro Mitarbeiter ändert sich dadurch nicht.

Sachgeschenke bis zu 40,00 € (inklusive Umsatzsteuer) sind bei der Prüfung der 110,00 €-Grenze mit einzubeziehen. Für Geschenke, deren Wert über 40,00 € liegt, besteht stets Steuerpflicht. Sie fallen dann aber nicht unter die 110,00 €-Grenze. Anders sieht es bei Tombolagewinnen aus. Sind sie von geringem Wert (unter 40,00 €) und werden sie unter allen teilnehmenden Arbeitnehmern verlost, sind sie steuerfrei.