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Rückwirkende umsatzsteuerliche Korrektur von Rechnungen

Rechnungen müssen, um von dem Finanzamt anerkannt zu werden, bestimmte formelle Voraussetzungen erfüllen. Hierzu gehören beispielsweise die Rechnungsnummer und die Angabe des richtigen Umsatzsteuersatzes. Fehlt es an diesen Voraussetzungen, versagt das Finanzamt dem Steuerpflichtigen den Vorsteuerabzug und es können Nachzahlungen nebst Zinsen für den Steuerpflichtigen entstehen. Dies erfolgt bei einer Betriebsprüfung rückwirkend für mehrere Jahre. Ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofes verspricht Unternehmen nun Erleichterungen für die nachträgliche Berichtigung von Rechnungen in diesen Fällen. Rechnungsmängel können im Rahmen einer Betriebsprüfung korrigiert und die Fehler damit geheilt werden. Der Vorsteuerabzug bleibt so erhalten.