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Weitere steuerliche Hilfe für Flutopfer

Geöffnetes Buch

Ein Jahr ist seit dem letzten Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland vergangen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben dort infolge der Flutschäden mit erheblichen finanziellen Belastungen zu kämpfen. Nun wird auf bayerische Initiative hin die steuerliche Hilfe für die Hochwasseropfer noch einmal deutlich verbessert.

Die EU-Kommission hat bestätigt, dass die Nichtbeanstandungsgrenze für die Sanierung von vermieteten oder betrieblich genutzten hochwassergeschädigten Gebäuden vollständig aufgehoben wird.

Die Entscheidung bedeutet, dass das Finanzamt die Sanierungsaufwendungen ohne weitere Überprüfung anerkennt. Doch Vorsicht: Sie sind nicht von der Belegsammlung befreit (kein Vertrauensschutz)! Sanierungsausgaben können als Erhaltungsaufwand geltend gemacht werden und die Steuerlast vermindern. Betroffene sollten Sanierungskosten schon bei der Einkommensteuererklärung für 2013 ansetzen.

Ebenfalls angepasst wurde der bundeseinheitliche Rahmenkatalog, um steuerliche Hilfen auch bei zukünftigen Naturkatastrophen unbürokratisch zu halten. Bisher akzeptierten Finanzämter Aufwendungen im Rahmen von Schäden durch Hochwasser, Orkan o. Ä. bis zu einem Betrag von 45.000,00 € ohne detaillierte Prüfung. Diese Grenze wurde jetzt auf 70.000,00 € erhöht.

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