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Zum Nachweis der Investitionsabsicht ist keine verbindliche Bestellung erforderlich

Das Finanzgericht Niedersachsen hat für die Berücksichtigung eines Investionsabzugsbetrags neue Grundsätze festgelegt.

Folgende Grundsätze sind zu beachten:

  1. Anders als für die Ansparrücklage ist im Falle einer noch nicht abgeschlossenen Betriebseröffnung der Nachweis einer verbindlichen Bestellung von wesentlichen Betriebsgrundlagen nicht erforderlich.
  2. Für die hinreichende Konkretisierung der voraussichtlichen Investition ist eine Prognoseentscheidung über das künftige Investitionsverhalten erforderlich. Dabei sind die Verhältnisse am Ende des Wirtschaftsjahrs der beabsichtigten Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrags maßgebend.
  3. Die Vorlage eines Investitionsplans oder eine feste Bestellung eines bestimmten Wirtschaftsguts ist nicht erforderlich.
  4. Die Investitionsabsicht kann durch die hinreichende Konkretisierung der voraussichtlichen Investition belegt werden.