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Zumutbare Belastung bei Krankheitskosten

In einem beim Finanzgericht Rheinland-Pfalz anhängigen Verfahren geht es um die Frage, ob der Ansatz einer zumutbaren Belastung bei der steuerlichen Berücksichtigung von Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung verfassungswidrig ist.

Die Praxisgebühr und die Zuzahlung zählen zu den Krankheitskosten, welche zu den außergewöhnlichen Belastungen gemäß § 33 EStG gerechnet werden. Diese außergewöhnlichen Belastungen können aber nur nach Abzug der zumutbaren Eigenbelastung steuermindernd angesetzt werden. Oft wirken sich Krankheitskosten dadurch steuerlich nicht aus.

Solange das Verfahren hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit des Ansatzes der zumutbaren Belastung anhängig ist, sollten in der Steuererklärung alle Krankheitskosten angegeben werden. Wir empfehlen Einspruch gegen den Steuerbescheid einzulegen, wenn die Krankheitskosten aufgrund der zumutbaren Eigenbelastung nicht berücksichtigt werden.