Interview mit Helmut Sieverding

Herzlichen Glückwunsch!

Holger Novy, Leiter der ADS-Zweigniederlassung in Oldenburg, übergibt das verloste iPad an den Gewinner, seinen Mandanten Helmut Sieverding, in dessen EDEKA-Frischemarkt in Papenburg.

Er war einer von vielen Kaufleuten, die an der Onlinebefragung der ADS teilgenommen hatten. Dabei wünschten sich viele Einzelhändler einen geschützten Website-Bereich, den die ADS bald einrichtet.



„Ich habe künftig ein digitales Archiv, in dem ich bequem meine Dokumente finde.“
EDEKA-Kaufmann Helmut Sieverding berichtet im Interview über seine Erfahrungen

Lesen Sie hier die komplette Fassung.

Herr Sieverding, wie intensiv nutzen Sie das Internet, welche Erfahrungenhaben Sie bisher mit dem Medium gemacht?

Herr Sieverding: Ich nutze das Internet zirka zwei bis drei Stunden in der Woche – aber hauptsächlich zur Angebotssuche oder zum Preisvergleich, wenn ich ein bestimmtes Produkt kaufen möchte. So informiere ich mich, wenn im privaten oder betrieblichen Bereich eine größere Anschaffung ansteht. Als Unterhaltungsmedium habe ich das Internet für mich noch nicht entdeckt.


Verschaffen Sie sich nur einen Überblick im Internet oder kaufen Sie auch online?


Herr Sieverding: Meistens nutze ich es zum Preisvergleich, um mir einen Überblick zu verschaffen, und eventuell auch zur Preisverhandlung. Ich kaufeschon lieber vor Ort, im stationären Handel, weil ich dort einen besseren Service bekomme. Vielleicht liegt es an meiner konservativen Art, mich lieber persönlich beraten zu lassen. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass ich nicht mit dem Internet groß geworden bin.


Das klingt fast so, als ob Sie noch nie im Internet gekauft hätten.


Herr Sieverding: Nein, nein, so konservativ bin ich nun auch nicht. Es ist eher eine Frage der Erfahrung. Früher sind wir noch klassisch ins Reisebüro gegangen, um eine Reise zu buchen. Vor einem halben Jahr haben wir dann das erste Mal online gebucht und gute Erfahrungen gemacht, sodass wir künftig sicherlich öfter online buchen.


Nutzen Sie Onlinebanking?

Herr Sieverding: Nein. Das liegt aber daran, dass ich ohnehin jeden zweiten Tag auf der Bank bin, um die Tageseinnahmen einzuzahlen. Somit kommt Onlinebanking für mich nicht in Frage. Meine Töchter nutzen allerdings ausschließlich Onlinebanking.

Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung des Internets ein?

Herr Sieverding: Wenn man die Entwicklung im Onlinehandel ansieht, dann wird die Nutzung des Internets sicherlich noch weiter zunehmen. Ich kann mir vorstellen, dass in Zukunft fast jeder einen Tablet-PC oder Ähnliches zur Kommunikation und Information bei sich tragen wird.


Durchaus denkbar, wenn man berücksichtigt, dass letztes Jahr allein der Absatz von Tablet-PCs um etwa 145 Prozent auf 3,5 Millionen Geräte zugelegt hat. Bei den Smartphone-Verkäufen betrug der Zuwachs fast 30 Prozent auf knapp 19 Millionen Stück. Glauben Sie, dass das Internet auch Einfluss auf den Lebensmittelhandel hat?

Herr Sieverding: Im Moment nicht. Ich denke, die klassischen „Fast Moving Consumer Goods“ werden immer noch primär im stationären Handel beim Bäcker, Metzger oder bei uns im Supermarkt gekauft. Ich weiß aber, dass einige Onlineshops schon Versuche mit klassischen Supermarktprodukten gestartet haben. Auf Dauer muss aber erst einmal das Logistikproblem gelöst werden. Lieferservice übers Internet funktioniert schon, das biete ich auch an. Meine Kunden können telefonisch oder per E-Mail ihren Einkaufszettel durchgeben, und wir liefern die Waren dann nach Hause. Dieser Service wird aber nur selten angenommen.


Wie muss ich mir das vorstellen? Haben Sie eine eigene Website, über die Sie Ihre Kunden erreichen?


Herr Sieverding: Nein, der Erstkontakt kommt immer übers Telefon oder persönlich zustande. Wenn die Kunden möchten, können sie aber zukünftig ihre Bestellung per E-Mail senden.


Es gibt ja Kollegen, die eine eigene Website eingerichtet haben. Wäre das eine Idee für Sie?

Herr Sieverding: Ich bin nicht der Typ dafür. Ich finde es ausreichend, dass meine Kunden jede Woche ihre Handzettel bekommen, außerdem schalten wir Werbung in der Tageszeitung, um auf unsere Angebote aufmerksam zu machen. Am Standort haben wir auch viele Stammkunden und wenig Laufkundschaft. Für andere Kollegen kann eine Website aber sicherlich sinnvoll sein, um auf sich aufmerksam zu machen.


Als Mandant der ADS haben Sie an einer Onlinebefragung teilgenommen. Denn die ADS möchte im Sommer 2013 für ihre Kunden einen geschützten Website-Bereich einrichten. Was hat Sie veranlasst, daran teilzunehmen?


Herr Sieverding: Erst einmal finde ich es klasse, wenn ein Unternehmen seine Kunden fragt, welchen Service sie sich wünschen. Ich bin mit der ADS als Steuerberater sehr zufrieden und finde die Idee innovativ, den Mandanten einen gesicherten Web-Bereich anzubieten, in dem ich alle meine Dokumente finde.


Was ist für Sie daran so innovativ?


Herr Sieverding: Ich habe zukünftig ein digitales Archiv, in dem ich bequem per Suchfunktion meine Dokumente finde. Ich muss dann meine Dokumente nicht mehr abheften und aufbewahren. Außerdem kann ich eigene Dokumente einstellen und muss sie nicht mehr mit der Post schicken. Darüber hinaus stellt mir die ADS ein interaktives Planungs- und Berechnungstool zur Verfügung – etwa für meine Liquiditätsberechnung.


Welchen Nutzen versprechen Sie sich davon?

Herr Sieverding: Die ADS bietet mir damit eine Plattform für alle wichtigen Informationen. Mit diesem Web-Bereich erhalte ich meine monatliche Auswertung genauso wie die regelmäßige Steuerplanung und -vorausrechnung genau dann, wenn ich sie brauche. So habe ich einen schnellen Zugriff auf meine Dokumente und die betriebswirtschaftliche Auswertung BWA. Und ich kann zwischendurch von überall wichtige Informationen abrufen.


Worauf legen Sie besonderen Wert?

Herr Sieverding: Wichtig ist mir vor allem die Datensicherheit. Da diese gewährleistet ist, freue ich mich auf den Service. Und weil ich zudem das Glück hatte, ein iPad zu gewinnen, habe ich jetzt auch die Hardware, um den Service jederzeit mobil zu nutzen ...


Vielen Dank für das Gespräch, Herr Sieverding!