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Arbeitgeber stellt BahnCard

Nach einer aktuellen Verfügung der Oberfinanzdirektion Frankfurt vom 31.07.2017 können Unternehmer ihren Mitarbeitern eine BahnCard 50 oder 100 stellen, ohne dass diese einen geldwerten Vorteil für die private Mitbenutzung versteuern müssen.

Ob ein geldwerter Vorteil versteuert werden muss, hängt demnach von der Amortisationsprognose ab: Wenn die Anschaffung der BahnCard für den Arbeitgeber kostengünstiger ist als die Erstattung der Einzelfahrscheine für die beruflichen Fahrten (Auswärtstätigkeiten) des Arbeitnehmers, muss kein geldwerter Vorteil versteuert werden. Die Finanzverwaltung spricht hier von einer Vollamortisation. Die Anschaffung erfolgt dann im überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers.

Liegen die geschätzten Fahrtkosten unter dem BahnCard-Preis, ist die BahnCard voll als Arbeitslohn zu versteuern (Teilamortisation). Durch dienstliche BahnCard-Fahrten ersparte Fahrtkostenerstattungen können dann monatsweise oder am Ende des Gültigkeitszeitraums als Korrekturbetrag den steuerpflichtigen Arbeitslohn mindern.

Beispiel
Eine BahnCard 100 kostet 4.190,00 €, der Unternehmer schätzt die Fahrtkosten seines Angestellten für 2018 auf 3.000,00 €. Gewährt er ihm die BahnCard, muss er 4.190,00 € beim Angestellten als steuerpflichtigen Arbeitslohn erfassen. Ende 2018 stellt sich heraus, dass die tatsächlichen Fahrtkosten für Einzelfahrscheine 2.000,00 € betragen würden. Diese Kosten würde der Arbeitnehmer steuerfrei erstattet bekommen, hätte er nicht bereits die BahnCard. Der steuerpflichtige Arbeitslohn des Angestellten kann daher um 2.000,00 € gemindert werden.

Die Prognose über die voraussichtlichen Fahrtkosten muss der Arbeitgeber treffen, bevor er die Bahn-Card kauft. Die Unterlagen für die Prognose sollte er als Nachweis beim Lohnkonto ablegen.

Tritt die prognostizierte Vollamortisation aus unvorhersehbaren Gründen (zum Beispiel Krankheit) nicht ein, ist keine Nachversteuerung des geldwerten Vorteils vorzunehmen.

 

Die wichtigsten Steuermeldungen zusammengefasst

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Immer auf dem aktuellen Stand

Die gegenwärtigen Steuermeldungen sind dabei nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Privatpersonen interessant. Vor allem wenn die jährliche Einkommenssteuererklärung fällig ist, beschäftigen sich auch Privatpersonen mit den Informationen, die Steuermeldungen bieten. Sofern es neue rechtliche Regelungen gibt, die einen persönlich betreffen, ist es somit ausschlaggebend über aktuelle Steuernews stets Bescheid zu wissen.

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