• Allgemein

Ein kleiner Schritt in Richtung Gerechtigkeit: Säumniszuschläge für freiwillig in der GKV Versicherte sinken

Endlich ist sie da: die lang erwartete Entlastung für säumige Beitragszahler. Damit ist den erhöhten Säumniszuschlägen für Beitragsschulden freiwillig in der GKV Versicherter ein Ende gesetzt worden.

Am 05.07.2013 hat das „Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung“ als letzte Hürde auch den Bundesrat passiert. Somit werden nun die im Jahr 2007 auf 5 % erhöhten Säumniszuschläge auf Beitragsschulden der freiwillig GKV-Versicherten wieder gesenkt. Der Säumniszuschlag wird wieder auf 1 % der rückständigen Beträge je angefangenen Monat reduziert. Darüber hinaus sollen bisherige Schulden aus den erhöhten Säumniszuschlägen erlassen werden.

Auch für Privatversicherte gibt es eine Erleichterung: Für sie ist ein Notlagentarif vorgesehen.

Das Bundessozialgericht hatte die Erhöhung der Säumniszuschläge zwar in einem Urteil für nicht verfassungswidrig erklärt, jedoch waren immer Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Erhöhung geblieben. Denn sie betraf vor allem die freiwillig in der GKV Versicherten, was eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes aus Artikel 3 des Grundgesetzes möglich erscheinen ließ.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standortorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß