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Falsch getankt? – Reparaturkosten von der Steuer absetzen

In der morgendlichen Hektik auf dem Weg zur Arbeit kann es durchaus vorkommen, dass beim schnellen Stopp an der Tankstelle versehentlich der falsche Kraftstoff ins Auto gelangt. Wird dadurch ein Motorschaden verursacht, zieht dies hohe Reparaturkosten nach sich.

Die Versicherung übernimmt diese Kosten nicht, wenn der Autofahrer beim Tanken seine Sorgfaltspflicht verletzt hat. Auch der Fiskus hat es bisher abgelehnt, diese außergewöhnlichen Kosten zusätzlich zur Entfernungspauschale als Werbungskosten zu berücksichtigen. In den pauschalen 30 Cent pro Kilometer sind nach bisheriger Rechtsauffassung sämtliche mit dem Betrieb des Fahrzeugs verbundenen Aufwendungen abgegolten.

Das Finanzgericht Niedersachsen vertritt hier zugunsten der Autofahrer eine andere Ansicht. Demnach betrifft die Entfernungspauschale nur die normalen, voraussehbaren Kfz-Kosten, die auf dem Arbeitsweg entstehen. Außergewöhnliche Kosten, etwa nach Diebstahl, Beschädigungen auf dem Firmenparkplatz oder Motorschäden wegen Falschbetankung, können dagegen neben der Pauschale als Werbungskosten abgezogen werden, so die Meinung des Finanzgerichts Niedersachsen.

Eine endgültige Entscheidung in diesem Rechtsstreit hat nun der Bundesfinanzhof zu treffen. Bis dahin empfiehlt es sich, den Abzug dieser außergewöhnlichen Kosten in der Steuererklärung zu beantragen und bei einer Ablehnung Einspruch einzulegen. Ihr ADS-Berater unterstützt Sie hierbei gern.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standortorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß