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Mindestlohn: Arbeitshilfen zur Erfüllung der Aufzeichnungspflicht ab 2015

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Der Mindestlohn steht vor der Tür. Vielen Unternehmern ist noch nicht bewusst, welche Pflichten auf sie ab 2015 zukommen.

Eine wichtige Pflicht der Arbeitgeber ist die Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit bei geringfügig und kurzfristig Beschäftigten sowie Beschäftigen aus den Bereichen, die in § 2 a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannt sind.
 
Bei diesen Personengruppen müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit samt Pausen spätestens bis zum Ablauf des 7. auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertags aufgezeichnet und diese Aufzeichnungen müssen mindestens 2 Jahre aufbewahrt werden.
 
Im Downloadbereich des Infocenters auf unserer Website stehen Ihnen Excel-Arbeitsmappen zur Erfassung der Arbeitszeiten zur Verfügung, welche zusammen mit einer Dokumentation als ZIP-Datei heruntergeladen werden können. Es handelt sich um insgesamt drei Versionen dieser Arbeitshilfe, wovon die ersten beiden zur elektronischen Datenerfassung geeignet sind. Die dritte Version ist die Papierversion für die handschriftliche Datenerfassung.

Die Aufzeichnungen der Arbeitszeiten müssen für die Kontrollen durch den Zoll, welche im Regelfall  nicht angekündigt erfolgen werden, bereit gehalten werden.
Wenn Arbeitgeber ihre Aufzeichnungen der Arbeitszeit nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstellen oder nicht für mindestens 2 Jahre aufbewahren, handeln sie ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 30.000,00 € geahndet werden.

Beratung in Zeiten von Corona: Wir sind für Sie da!

Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat bereits viele Bereiche des öffentlichen Lebens sehr stark eingeschränkt. Bisher kann keiner abschätzen, wie lange und in welcher Form es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird.

Unser Anspruch ist es, auch in diesen schwierigen Zeiten alles dafür zu tun, Sie weiterhin bestmöglich zu unterstützen:

Unsere Standorte sind deutschlandweit alle weiter geöffnet, sodass Sie uns jederzeit erreichen können. Wir haben vorbeugend einige Maßnahmen getroffen, um langfristig unseren Geschäftsbetrieb sicherzustellen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlich zu schützen. Deshalb arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen aktuell vom Homeoffice aus.

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen nach wie vor über die gewohnten E-Mail-Adressen und Telefonnummern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Übermittlung von Unterlagen nutzen Sie bitte weiterhin die üblichen Wege. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zurzeit von persönlichen Kontakten zu Ihnen absehen – das schützt Sie und uns.

Sollte es trotz unserer vorbeugenden Maßnahmen zu Verzögerungen kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis und bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne jederzeit über Ihre Ansprechpartner vor Ort – wir sind für Sie da!


Geschäftsführer der ADS
Frank Neuhorst und Matthias Weiß